Schobinger, Karl Friedrich

(* 14.12.1879 Luzern, † 9.7.1951 Luzern)

SIKART

 

Ein Hof in den Häusern von Genf

Karl Friedrich Schobinger

Öl auf Leinwand auf Karton, 33 x 24 cm (mit Rahmen 51 x 42 cm), unten links signiert, rückseitig betitelt, Luzerner Demenga-Rahmen.

 

Schobinger zog 1905 nach Genf wo er durch die Begegnung mit Ferdinand Hodler entscheidende Impulse für seine Malerei bekommen hat. Ab 1905 bis zu Hodlers Tod im Jahr 1918 pflegten Hodler und Schobinger eine enge Freundschaft.

 

Provenienz:

Peter Halter Stiftung Hochdorf

 

Literatur:

K.F.Schobinger, Edition Galerie Raeber Luzern, 1976. Ganzseitige Abbildung auf Seite 78.

 

Preis auf Anfrage

Kontaktaufnahme

Portrait eines Mannes mit Mütze im Profil, um 1915 - 1920

Karl Friedrich Schobinger

Öl auf Karton, 30 x 23 cm (mit Rahmen 35.5 x 28.5 cm), unten rechts signiert, um 1915 - 1920, im Originalrahmen.

 

Schobinger portraitierte in seinem Atelier gerne Luzerner Originale (stadtbekannte Persönlichkeiten mit einer gewissen Eigenart), zu welchen er selber auch zählte!

 

Eine witzige Anekdote, passenderweise im Zusammenhang mit einem Profilbild, aus dem Buch „Luzerner Originale“ von Dr. phil. Adolf Alois Steiner (Verlegergemeinschaft Güüggali Zunft Luzern und Verlag „Anzeiger Luzern“, Auflage 1988: 2500 Expl. / 1989: 2000 Expl.):

 

Gemäss schriftlicher Überlieferung von Rolf Brem:

"Schobinger musste einmal eine Frau Baronin malen. Er verlangte für das Bild 30'000 Franken, was für damals ohne Zweifel ein Fantasiepreis war. Doch die Baronin war einverstanden. Schobinger dachte sich, dass er den Preis noch um fünftausend Franken aufstocken könnte und schlug der Auftraggeberin vor: "Ich mache von Ihnen ein Profilbild von links, Frau Baronin." Während die Baronin hübsch dasass, malte er drei- oder viermal den Pilatus und schliesslich, gegen Abend hin, die Baronin doch auch noch – und sie war mit dem Werk zufrieden. Auf die Staffelei hatte sie nie sehen dürfen, denn Schobingers Parole war: "Ech has gar nid gärn, wemmer miär is Bild ine luegd!""

 

Provenienz:

Peter Halter Stiftung Hochdorf

 

Literatur:

K.F.Schobinger, Edition Galerie Raeber Luzern, 1976. Ganzseitige Abbildung auf Seite 35.

 

Preis auf Anfrage

Kontaktaufnahme

Berglandschaft, um 1916

Karl Friedrich Schobinger

Aquarell auf festem Papier, 35 x 25 cm (mit Rahmen 39 x 29 cm), unten links signiert, wohl um 1916, gerahmt hinter Glas in Rahmen aus der Zeit.

 

Der Bezug zu Giovanni Giacometti und Ferdinand Hodler ist deutlich zu sehen. Ab 1905 bis zu Hodlers Tod im Jahr 1918 pflegten Hodler und Schobinger eine enge Freundschaft.

 

Provenienz:

Peter Halter Stiftung Hochdorf

 

CHF 700.-

Kontaktaufnahme

Blick durch winterliche Baumlandschaft

Karl Friedrich Schobinger, Blick durch winterliche Baumlandschaft

Öl auf Leinwand auf Pressplatte, 34 x 27 cm (mit Rahmen 41 x 34 cm), unten rechts signiert, passend gerahmt.

 

Provenienz:

Peter Halter Stiftung Hochdorf

 

Literatur:

K.F.Schobinger, Edition Galerie Raeber Luzern, 1976. Abgebildet auf Seite 83.

 

CHF 1'400.-

Kontaktaufnahme

Portrait von August Josef Ludwig am Rhyn in Offiziersuniform, 1905

Karl Friedrich Schobinger, Portrait von August Josef Ludwig am Rhyn

Öl auf Leinwand, 57 x 47 cm (mit Rahmen 63 x 53 cm). Rückseitig lateinische Inschrift und Signatur des Künstlers. Vergoldeter Rahmen.

Das Portrait zeigt den Luzerner Architekten, Maler, Zeichner und Grafiker August Josef Ludwig
am Rhyn (* 12.12.1880 Luzern, † 7.12.1953 Luzern) im Alter von 25 Jahren in seiner Offiziersuniform.

 

Zwei bekannte Luzerner Persönlichkeiten vereint in einem Werk mit Malerei auf höchstem Niveau. Ein Gemälde mit musealem Charakter.

 

Provenienz:

Peter Halter Stiftung Hochdorf

 

CHF 2'800.-

Kontaktaufnahme

Portrait eines Mannes im Profil

Karl Friedrich Schobinger

verkauft